BIOGRAPHY

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt über Mayu Kishima: „Sie wurde durch Mstislav Rostropowitsch der Welt auf die gleiche Weise bekannt gemacht wie Karajan Anne-Sophie Mutter berühmt machte oder Lorin Maazel – Hilary Hahn.“

Mayu Kishima wurde in Kobe (Japan) geboren und erhielt mit drei Jahren ersten Geigenunterricht.

Im Jahr 2000 hat Mayu Kishima als damals 13-Jährige die Musikwelt zum ersten Mal auf sich aufmerksam gemacht, indem sie den zweiten Preis (der Erste wurde nicht vergeben) beim renommierten Internationalen Wieniawski Wettbewerb für junge Geiger gewann. Mayu Kishima ist damit bis heute die jüngste Japanerin, die jemals diesen Wettbewerb gewonnen hat.

Darüber hinaus ist Mayu Kishima Preisträgerin des Queen Elisabeth-Wettbewerbs, Gewinnerin des 1. Preises sowie des Sonderpreises für die herausragende musikalische Interpretation eines Werkes der Neuen Musik beim Internationalen Musikwettbewerb in Köln 2011 sowie Laureate zahlreicher weiterer internationaler Wettbewerbe.

Im Juni 2004 konzertierte Mayu Kishima mit dem Russian National Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vladimir Spivakov. Die Presse bemerkte zu ihrem Spiel: „Kein Wunder, dass der grosse Mstislav Rostropovitsch sie als „die beste junge Geigerin der Welt“ bezeichnete. Sie beeindruckte das Publikum mit hervorragender Technik und reifem Verständnis für die Musik.“

Mayu Kishima konzertierte bereits mit zahlreichen führenden Orchestern, u. a. dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia (unter der Leitung von Mstislav Rostropovitsch), dem London Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Klassischen Philharmonie Bonn. Sie gab Rezitale in vielen Metropolen, u.a. in Moskau, St. Petersburg, Tokio, Berlin, Prag und New York.

Höhepunkte im Konzertkalender 2012/13 der jungen Geigerin waren Konzerte mit dem Prager Sinfonieorchester in mehreren Städten Japans (mit Tschaikowskys Violinkonzert), eine Tour durch Belgien mit dem Sinfonieorchester Flandern, einschließlich einer Liveübertragung des belgischen Rundfunks, die Aufführung von Beethovens Violinkonzert mit dem RCC Symphony Orchestra unter Leitung von Kento Nakagawa sowie ein weiteres Konzert mit dem NHK Symphony Orchestra unter Leitung Sir Roger Norringtons, ebenfalls in Japan.

Im Februar 2013 eröffnete Mayu Kishima das Sochi Winter International Arts Festival mit dem Novaya Rossiya State Symphony Orchestra und im Sommer das Musikfestival in Rostow; beide Festivals stehen unter künstlerischer Leitung von Yuri Bashmet.

Weitere Höhepunkte in 2012/13 waren Mayu Kishimas erneute Auftritte bei Martha Argerichs Progetto im schweizerischen Lugano, bei Seiji Ozawas Saito Kinen Festival in Japan, gemeinsame Konzerte mit Ivry Gitlis in Paris und Tokio sowie ihre Teilnahme am Musikfestival im italienischen Pietrasanta auf Einladung von Michael Guttmann.

Seit ihrem erfolgreichen Studienabschluss an der Musikhochschule Köln bei Prof. Zakhar Bron in 2012 lebt Mayu Kishima in Paris und Köln.

deutsch
english
impressum